Shotokan Karate erfreut sich großer Beliebtheit.
Auf dieser Website finden Sie zahlreiche Informationen zu dieser
asiatischen Kampfkunst, z. B. ...
Die Kunst des Karate liegt im Tun
Das gilt auch für andere japanische Künste. Wer zu viel Theorie lernt und zu viel über Karate liest, bekommt vielleicht einen
dicken Kopf, aber er lernt kein Karate. Also ab ins Dojo :) Die Theorie im Karate kommt mit der Praxis.
Shotokan ist eine spezielle Stilrichtung im Karate-Do, dem "Weg des
Karate".
"Weg des Karate", weil über die rein sportlichen Aspekte oder
Wettkampfgeschehnisse ethische Werte vermittelt werden, deren Anwendung
auch in den Alltag übergehen. Shotokan Karate kommt in seiner
heutigen Form aus Japan und wurde maßgeblich durch Gichin
Funakoshi der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Shotokan Karateka und Dojos findet man weltweit.
Wenn Sie einmal ein Karatetraining beobachten, finden Sie Einiges
wodurch sich Shotokan Karate erkennen lässt. Die Trainierenden
stehen häufig sehr tief, unterstützen die Techniken
mit kontrollierter Atmung, stoßen
regelmäßig Kampfschreie aus und verhalten sich so
gar nicht westlich. Warum sie das tun? Antworten finden Sie auf dieser
Website.
.
Die aktuellesten Einträge als RSS Feed...
Das Änderungsprotokoll als RSS Feed ....
Das Wesen des Shotokan Karate ist freundlich, respektvoll
Und das liegt an der Maxime sich als Mensch weiter zu entwickeln und
anderen gegenüber Respekt zu lernen.
Shotokan-Techniken können als Angriffstechnik oder
Verteidigungstechnik eingesetzt werden und sind damit auch zur
Selbstverteidigung geeignet.
Je nach Dojo, Verein bzw. Organisation werden unterschiedliche
Schwerpunkte gesetzt. So können sportliche Aspekte,
Wettkampferfolge, traditionelle Werte oder kommerzielle Interessen im Mittelpunkt stehen.
Diese unterschiedlichen Interessen haben auch in den letzten Jahrzehnten zu
einer Vielzahl an Karate Organisationen, Verbänden und Stilrichtungen geführt.
...mehr lesen
Historisch betrachtet existieren im Karate schon lange unterschiedliche
"Strömungen"
Diese lassen sich in einzelnen Karate Techniken und dem Gesamtkonzept einer
Karate Stilrichtung wiederfinden. Aber mit den Anforderungen der modernen Zeit
stehen zahlreiche Facetten einer alten Tradition zur Prüfung an.
Medienformate,
für Zuschauer ansehlich aufbereitete Wettkampfformen, der unbedingte Wunsch
Olympiadisziplin zu sein und alle dafür nötigen Anpassungen vorzunehmen, all das
zehrt an der Mystik, die Karate vor vielleicht fünfzig Jahren bei öffentlichen
Aufführungen ausgestrahlt hat: Karate war unbekannt, anders, geheimnisvoll.
...mehr lesen
Für den Aussenstehenden ist Karate manchmal nicht greifbar
Karate wurde lange im Geheimen trainiert und behütet. Das gilt für zahlreiche
Kampfkünste, warum auch sollte man seine Kenntnisse und Fähigkeiten der
Öffentlichkeit und somit unter Umständen seinen Feinden preisgeben?
Die Zeiten
haben sich geändert, die Feinde früherer Generationen existieren so nicht mehr.
Karate hat den Weg in die Öffentlichkeit gefunden ist aber nicht leicht zu
durchschauen. Worin keine Auszeichnung liegt, eher eine Einschränkung.
...mehr lesen
Die Elemente des Karate basieren immer noch auf dem Prinzip der Verschlüsselung
Die Weitergabe des Karate in Form praktischer "Leibesübungen" ist eine Ursache
für fehlende Aufzeichnungen aus der Ursprungszeit des Karate.
Die Elemente des
Karate
- Kata, eine Aneinanderreihung von Einzeltechniken zu einer definierten Abfolge ...mehr lesen
- Kihon, die Konditionierung von Techniken und körperliche Entwicklung durch ständige Wiederholung ...mehr lesen
- Kumite, das Training mit einem Partner ...mehr lesen
die einen großen Teil des Karate Trainings ausmachen, sind für Zuschauer zum
Teil unverständlich, bis ermüdend langweilig. Das liegt nicht zuletzt daran,
dass die Elemente selber nicht den Charakter haben, Ihr Innerstes zur Schau zu
stellen. Sie hatten einst die Aufgabe, Wissen vor zu neugierigen Blicken zu
schützen.
Ein Brett zerschlagen können
Bruchtests wurden falsch verstandenes Synonym für Karate. Man hat mit solchen Demonstrationen
Aufmerksamkeit erweckt, für eine nach Außen nicht spannende Geschichte.
Adelige, Bauern oder beides?
Wer denn nun sein Wissen über spezielle Fähigkeiten schützen wollte, darüber ist
man sich nicht einig. Der Ursprung des Karate ist aufgrund der fehlenden (oder
nicht öffentlich gemachten) Informationen umstritten.
Es könnte so sein, daß die
japanische Landbevölkerung, der einst verboten wurde Waffen zu tragen, ein geheimes
Selbstverteidigungssystem zum Selbstschutz entwickelt hat.
Es wäre auch möglich, daß Samurai Familien zum Schutz Ihrer Interessen oder der eines Shoguns bzw.
Kaisers jeweils solch ein System entwickelt haben.
Wie dem auch sei:
Die Weitergabe der daraus entsprungenen Karatestile und seiner Techniken
erfolgte geheim und zum Teil in verschlüsselter Form.
Im Fall der Samuraifamilien wurden besondere Kenntnisse immer nur dem ältesten
Sohn vermittelt. Das müsste zwangsläufig dazu geführt haben, daß sich zahlreiche
Stile bildeten.
Und wenn Karate als geheime Errungenschaft der Landbevölkerung
im täglichen Überlebenskampf betrachtet wird, kann man davon ausgehen, daß sich
die Ausübung eines Stils in seiner speziellen Form auf ein begrenztes Gebiet
beschränkt hat.
Hierfür spricht auch, daß einige alte Stile in Ihrer Bezeichnung
den Namen einer Stadt oder Region tragen.
...mehr lesen
Eine gewisse Abschottung nach Außen und ein Vorhandensein zahlreicher Stile
liegt in der Natur des Karate.
Karate könnte man als "naturgewachsen" bezeichnen. Und nicht alles muss den
Einheitsformaten unserer (globalen) Gesellschaft unterworfen werden. Diese
Einheitsformate unterliegen derzeit den Ansprüchen der Medien und des Marktes,
fordern Kontrollierbarkeit und Steuerung, verlangen Strukturen und zum Teil
zerstörende Veränderung.
Damit man Karate pressen, einpacken und vermarkten kann muss es "egalisiert"
werden. Damit man Karate schnell und einfach vermitteln und verstehen kann und
somit konsumierbar macht, muss man jedes Karate Element auf Verwertbarkeit
prüfen, was nicht verwertbar ist wird weggeworfen. Das kann nicht das Ziel sein.
Die Vielfalt des Karate sollte erhalten bleiben!
...mehr lesen
Karate in Konkurrenz zu anderen Sportarten und Kampfkünsten
Das Überleben einer Kunst oder Sportart ist nicht zwangsläufig an die Zahl der
Ausübenden gebunden.
Betrachtet man Judo und Fußball in seiner Organisationsstruktur, lässt sich
folgendes erkennen: Es gibt weltweit jeweils einen maßgeblichen Verband und alle
"spielen" nach den gleichen Regeln. Das ist im Karate derzeit nicht so.
Es gibt real nicht das "eine Karate", so wie es "das Judo" gibt und es
existieren mehrere weltweit agierende Verbände. Wettkampfgestaltung und Regelung
sind nicht einheitlich und die Gesamtstruktur über alle Verbände und
Organisationen ist unübersichtlich.
Karate ist nicht so publikumswirksam wie etablierte, mediengerechte Sportarten, man wird nicht wöchentlich
ganze Stadien füllen und in seiner "traditionellen" Form verfolgt Karate
dieses Ziel auch nicht. Und doch könnte das Überleben einmal nur von
finanziellen Mitteln, unter Umständen auch vom Zuschauer abhängen. Es bleibt
spannend, welchen Weg Karate selbst nehmen wird und welchen Preis man dafür
zahlen muss.
...mehr lesen
Karate muss man selbst erleben
Die Faszination des Karate lebt vom individuellen Erleben der Bewegung. Der
Ausführende selbst steht im Trainings-Mittelpunkt, sein Körper, sein Geist.
Dabei ist man nicht Zentrum, sondern Teil des Ganzen. Den eigenen Körper kennen
lernen, die Mechanik des Bewegungsapperates, seine Möglichkeiten und
Einschränkungen, Bewegungsradius und Grenzen, die Kontrolle über eine perfekt
konditionierte Bewegung, die Freiheit durch definierte Formen erleben, all das
ist bezeichnend für Karate, aber nur durch eigenes Erleben vermittelbar.
...mehr lesen
Karate ist Kunst, Sport, Gymnastik, Kampf, Selbstverteidigung
Man kann auch sagen: ein Universalheilmittel ;)
Im Ernst: Karate ist geeignet von 12 Jahren an aufwärts bis ins hohe Alter. Es hält geistig und körperlich
fit, fordert und fördert Willen und Durchsetzungsvermögen, kann als Wettkampfsport betrieben und
mit einiger Übung auch zur Selbstverteidigung eingesetzt werden.
Karate wird in den Vereinen / Dojos auch für Kinder
ab ca. 6 Jahren oder noch jünger angeboten, wobei dann der spielerische Teil stärker im Vordergrund steht.
Karate ist in dem Sinne kein Mannschaftssport, auch wenn man gemeinsam trainiert,
vermittelt nur wenig Emotionen sondern will im Gegenteil eine harmonische innere
Leere erreichen.
Respekt vor dem Gegner und die Entwicklung des Charakters sind in der
traditionell "angehauchten" Form wichtiger als ein Wettkampferfolg.
Karate macht vor allem Spaß
Unabhängig von Konventionen, Stilrichtungen und Organisationen gibt es eine große Karategemeinde die
mit Spaß bei der Sache ist und durch zahlreiche Veranstaltungen, Lehrgänge und Trainingslager ein
gemeinsames Erlebnis verfolgt: Karate.
Themen:
Mitgliedsausweis
© 2010 - 2015 Andreas Sturm. Alle Rechte vorbehalten.
Letzte Aktualisierung: